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Internet Timestamp

a

Die Längen-Kennung bezieht sich auf die Anzahl an Oktetten aus den Oktetten type, length, pointer und overflow/flag.

Der Pointer enthält die Zahl an Oktetten gerechnet vom Beginn der Option bis zum Ende des Zeitstempels plus 1 (der Pointer weist auf den nächsten freien Paltz für den nächten Eintrag). Der kleinste zulässige Wert ist 5. Der timestamp Raum ist voll, wenn der Pointer-Wert größer ist als die tatsächliche Länge der Option.

Der Overflow-Eintrag (oflw, 4 bits) enthält die Anzahl der IP-Module, die keinen Zeitstempel setzen konnten, da der Platz bereits voll war.

Die Flag-Werte besagen:

0 - nur Zeitstempel, gespeichert in 32-Bit-Folgen;

1 - jedem Zeitstempel voran gestellt ist die Internet-Adresse der registrierenden Einheit;

3 - die Internet-Adress-Felder sind vordefiniert; ein IP-Modul registriert seinen Zeitstempel nur, wenn die eigene Internet-Adresse der nächsten angegebenen Internet-Adresse entspricht.

Der Zeitstempel ist ein rechtbündiger 32-Bit-Ausdruck und steht für die Millisekunden seit Mitternacht. Andere Zeit-Formen sind möglich.

Der Absender muß das Options-Feld mit genügend Platz für die zu erwartenden Einträge ausstatten. Die Größe des Feldes wird nicht angepaßt/verändert, wenn neue Einträge vorgenommen werden. Der Inhalt wird zunächst auf Null gesetzt.

Ist kein Raum mehr für einen neuen Eintrag vorhanden, wird das Datagramm ohne Zeitstempel vermittelt, wobei der Overflow-Zähler um 1 erhöht wird.

Ist noch etwas Raum im Options-Feld gegeben, aber nicht ausreichend, so wird das Datagramm als ungültig verworfen. Gleiches gilt, wenn der Overflow-Zähler seinerseits überläuft.

In jedem dieser Fälle wird eine ICMP-Nachricht an den Absender geschickt.

Die Timestamp-Option wird bei Fragmentation nur in das erste Fragment übernommen.


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