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PPP PCI

2 - Point-to-Point Protocol

Bewegen Sie den Mauszeiger auf das gewünschte PCI-Feld und drücken Sie die linke Maus-Taste.

Das PPP dient zur Verbindung von Netzwerken über WAN-Verbindungen. Während es für die TCP/IP-Welt seit längerem das SLIP-Protokoll gibt (Serial Line Interface Protocol), wurde das PPP für die Allgemeinheit der LAN-Protokolle entwickelt; es kann also auch durch IPX-, AppleTalk-, DECnet- und andere Netze genutzt werden.

PPP kann sowohl über synchrone wie asynchrone Stand- und Wähleitungen arbeiten und ist dabei von der verwendeten Schnittstelle unabhängig, kann also viele Standards wie RS-232-C, RS-422, RS-423, X.21 unterstützen. Die verwendete Leitung muß jedoch voll-duplex sein. Das Datenformat ist festgelegt: No Parity, 8 Bits.

Für Verbindungs-Aufbau und -Abbau wird das LCP (Link Control Protocol) verwendet. Das LCP ist eine Funktion des PPP: Durch die Protokoll-Kennung C021h wird angegeben, daß der Inhalt des Daten-Feldes (INFORMATION) LCP-Angaben enthält.

Hauptbestandteile:

1.

Einer Methode der Datagramm-Enkapsulation auf seriellen Leitungen. PPP verwendet HDLC (ISO 3309-1979) hierzu als Basis. PPP kennt asynchrone oder synchrone duplex-Verbindungen, jeweils als Wähl- oder Standleitung.

2.

Ein erweiterbares Link Control Protocol (LCP) zum Etablieren, Konfigurieren und Testen von Data-Link-Verbindungen.

3.

Eine Familie von Network Control Protocols (NCP) zur Unterstützung verschiednener Protokolle der Netzwerk-Schicht. PPP ist darauf ausgelegt, daß mehrere Protokolle der Netzwerk-Schicht gleichzeitig verwendet werden können.

Um Kommunikation über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung durchführen zu können, sendet PPP zunächst LCP-Pakete zum Konfigurieren und Testen der Verbindung. Nach Verbindungsaufbau (mit Aushandeln verschiedener, wahlfreier Betriebsparameter) sendet das veranlassende PPP als nächstes NCP-Pakete zur Auswahl und Konfiguration eines oder mehrerer Netzwerk-Protokolle. Nachdem die letzteren eingerichtet wurden, können Datagramme eines jeden Netzwerk-Protokolls über die Verbindung gesendet werden.

Die Verbindung bleibt bestehen, bis entsprechende LCP/NCP-Pakete (oder äußere Einwirkungen die Verbindung) die Verbindung beenden.

Voraussetzungen im Physical Layer:

Das Point-to-Point-Protokoll kann über jede DTE/DCE-Schnittstelle arbeiten (zum Beispiel über EIA RS-232-C, EIA RS-422, EIA RS-423 and CCITT V.35). Einzige wirkliche Bedingung ist eine Duplex-Leitung (Standleitung oder Wahlleitung), über die entweder asynchron (Start-Stop-Modus) oder synchron (bit-serieller Modus) gearbeitet werden kann (für PPP und seine Data-Link-Frames nicht sichtbar). PPP hat keine besonderen Anforderungen hinsichtlich der Bit-Rate (Geschwindigkeit).

PPP verlangt keine Anwendung von Modem-Steuerungs-Signalen, etwa wie Request To Send (RTS), Clear To Send (CTS), Data Carrier Detect (DCD) oder Data Terminal Ready (DTR). Andererseits ist gegen den Einsatz solcher Signalisierunge nichts einzuwenden.

Literatur/Quellen:

PPP


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